Musicalabenteuer

Unser Musicalabenteuer

 

Alles hat mit der Vollversammlung angefangen. Man hat schon geahnt, welches Stück es sein könnte, aber man war trotzdem ziemlich aufgeregt. Die Scheinwerfer gingen an und somit fing unser neues Musicaljahr an. Endlich stand es fest:

Vola mecum – Kurs auf Nimmerland, die Vorgeschichte von Peter Pan. Alle Rollen wurden vorgestellt und man fragte sich: „Finde ich eine Rolle, die zu mir passt?“

Man entschied sich für eine Rolle, oder ein paar mehr, und wartete auf den großen Tag: das „Vorspielen“. Man ging den Text etwa hunderttausend Mal durch, lief vor Aufregung den Flur rauf und runter und starrte ständig auf die Uhr. Dann war es endlich Zeit. Die Scheinwerfer gingen an und alle Regie-Teamer schauten dich voller Erwartung an, was

einen ziemlich nervös machte. Dann war es schon vorbei und weitere Fragen gingen einem durch den Kopf: „Habe ich es geschafft und reicht es für eine Rolle?“. Jeder kleine Fehler, den man gemacht hat, wurde zu einer riesigen Tragödie. Ein paar Tage später stand die Besetzung fest. Viele glückliche und sehr fröhliche Gesichter, aber auch viel Trauer und viele Tränen.

Nun fingen endlich die Proben an!

Im Januar gab es die beste Phase, und zwar TÖNNING!

Für drei Tage nach Tönning fahren und den ganzen Tag proben, Choreos üben und Szenen durchgehen. Es wurde nach einer Zeit ziemlich anstrengend, aber es gab natürlich auch viel Freizeit und wunderbare Aktivitäten. In Tönning wurde das Gefühl von Familie immer stärker. Für die Achtklässler gab es dann die ersten Regieteaminfos. An einem Abend, als es die Talentshow gab, haben wir uns sehr blamiert, aber im Endeffekt konnte man viel darüber lachen.

Einige Wochen später gab es die Durchlaufproben, die Achtklässlertreffen wurden immer stressiger und Panik brach aus.

Nun ging es in die heiße Phase. Unser Ziel war es, sieben Aufführungen und ein Achtklässlerstück auf die Beine zu stellen.

Plötzlich fanden schon die Aufführungen statt. Man holte sein Kostüm, ließ sich schminken und die Haare frisieren. Ein Duft von Haarspray und Fußdeo schwebte im Kunstraum. Man stand vor der Aulatür, wünschte jedem Glück und wartete ganz gespannt auf die Einlaufmusik. Beim letzten Mal flossen sehr viele Tränen und man merkte, wie getrübt die Stimmung war.

Und dann war es schon vorbei. Wir konnten es alle nicht richtig realisieren, deshalb gab es keine Zeit für Tränen, denn unser Stück stand noch bevor. Wir waren sehr zufrieden mit unserem Stück und blickten lächelnd zurück auf unsere Musicalzeit.

Wir möchten uns nochmal für diese tollen Erinnerungen bedanken und hoffen, dass es weitere vier tolle Jahre im Regie-Team werden.

Lisa und Mukaddes

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